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A

Autos: Für jedes Zeltlager sind 1-2 Autos angemeldet, die von uns privat organisiert werden. Diese werden für die täglichen Fahrten (Einkauf von Getränken, Lebensmitteln, Material, etc.) und für „Notfallfahrten“ z.B. zum Arzt (sofern es von den Eltern erlaubt ist) genutzt.

Ausflug: Wir versuchen immer auch den einen oder anderen Ausflug vom Lagerplatz zu machen. Sei es zum Schwimmbad, bei einer Tages- oder auch Nachtwanderung.

Abendrunde: Jeden Tag beenden wir gemeinsam mit einer Abendrunde. Wir setzen uns in einem Kreis ums Feuer und singen oder spielen gemeinsam. Bevor wir ins Bett gehen, gibt es eine Hammerrunde und die Nachtwachen werden eingeteilt.

B

Bannermast: Der Bannermast ist im wahrsten Sinne des Wortes das Zentrum unseres Platzes. Auf unserem langjährigen Platz in Siedlinghausen ist er sogar fest in den Boden eingelassen. Jedes Team gestaltet zu Beginn des Lagers ein Banner, welches dann am Bannermast für die gesamte Lagerzeit gehisst wird.

Bergfest: Nach 5 Tagen ist die Hälfte des Lagers vorbei. Zeit für eine kleine (oder auch große) Feier. Beim Bergfest gibt es abends eine Party auf dem Platz und in unserem Großen Weißen (s. dort). Manchmal wird auch ein Programm von den Leitern und den Teilnehmern vorbereitet und an dem Abend präsentiert. Sehr beliebt sind natürlich auch verschiedene Spiele und die Schreib-mir-Party.

C

D

Duschen: Zeltlager heißt bei uns auch Leben mit und in der Natur. Eine „warme Dusche“, wie ihr sie von zu Hause kennt, haben wir natürlich nicht. Aber dafür haben wir einen Bach direkt neben dem Platz, der bei heißem Sommerwetter eine nette Erfrischung ist. Ansonsten versuchen wir auch immer den einen oder anderen Schwimmbadtag einzubauen.

E

Essen: Gemeinsam zu Essen ist ein sehr wichtiger Teil unseres Lagerlebens. Morgens gibt es Brot (manchmal auch Brötchen), süßen (manchmal auch herzhaften) Belag und verschiedene Sorten Cornflakes und Müsli mit Milch.
Mittags wird meistens ein leckeres Essen von einigen Leitern zubereitet. Das kann entweder passend zum Tagesmotto (beim Griechentag z.B. Gyros) sein, oder aber ein Gericht aus unserem breiten „Standardangebot“ sein (z.B. Chili con Carne, Spaghetti Bolognese, Fischstäbchen mit Kartoffelpüree, Geschnetzeltes mit Reis, und vieles mehr).
Abends gibt es dann wieder Brot, herzhaften Belag, frisches Gemüse oder Salat.
Obst gibt es meistens den ganzen Tag über als kleine, gesunde Zwischenmahlzeit, genauso wie Sprudel und Zitronentee.
Das Essen wir von uns Leitern jeden Tag frisch eingekauft und von einem wechselnden Kochteam zubereitet. Alle Leiter bekommen jedes Jahr eine Auffrischungsbelehrung nach dem Infektionsschutzgesetz (§43).

Erste-Hilfe: Fast alle Leiter haben einen Erste- Hilfe-Kurs absolviert, einige haben außerdem den Großen-Erste-Hilfe-Schein oder haben sogar eine Ausbildung im medizinischen Bereich (Rettungssanitäter, Apothekerin, Ärzte). Wir bieten alle 2-3 Jahre zusätzlich Erste-Hilfe-Kurse an, um damit unsere Leiter weiter zu schulen und auf den neusten Stand zu bringen.

F

Feuer: Jeden Abend machen wir in der Mitte des Zeltplatzes ein Lagerfeuer. Dort findet dann unsere Abendrunde mit Spielen, Gesang und unserer Hammerrunde statt.

Flying Tent: Im Flying befindet sich unser Kochbereich. Dort stehen mehrere Gaskocher, unsere Werkzeuge und es gibt eine Feuergrube. Im hinteren Bereich wird das Spülwasser über offenem Feuer erhitzt. Da dort auch gefährliche Dinge gelagert werden, die nicht in die Hände von Kindern gelangen sollten, dürfen Kinder hier nicht herein.

G

Glocke: Die Glocke ist unser Versammlungszeichen. Wenn es eine Ansage von den Leitern gibt, das Programm weitergeht, das Essen bereitsteht oder aber ein „Überfall“ (s. dort) ist, wird die Glocke geläutet. Das ist das Zeichen für alle Teilnehmer sofort zur Glocke zu kommen und sich dort zu versammeln.

Gottesdienst: Am einem Sonntag kurz vor den Sommerferien/am Anfang der Sommerferien findet unser Entsendungsgottesdienst in der Heilig-Geist Kirche auf Emst statt. Dort werden alle Kinder und Leiter ins Zeltlager verabschiedet.
Im Zeltlager kommt dann meistens jemand aus dem Pastoralteam ins Sauerland und besucht uns dort. Wir feiern gemeinsam einen Wortgottesdienst oder eine Messe und genießen diese außergewöhnliche Feier unter freiem Himmel.

Großes Weißes: So heißt unser großes Aufenthaltszelt. Leider haben wir nicht immer gutes Wetter und bei Regen bietet uns das Zelt die Möglichkeit zum Essen, Spielen, für Morgen- und Abendrunden.

H

Hammerrunde: An einem Tag im Zeltlager kann viel passieren. Deshalb hat jeder am Ende des Tages die Möglichkeit in unserer Hammerrunde etwas zum Tag zu sagen: was hat mir gefallen, was war nicht so schön, was wünsche ich mir für morgen…

Handys: Handys und andere elektronische Geräte (Ipods, MP3-Player, Spielekonsolen, etc.) sind nicht erlaubt. Wir wollen 10 Tage in der freien Natur verbringen und da stören Handys und Co nur. Die Leiter haben ein Handy für Notfälle.

I

Impfung: Spezielle Impfungen sind nicht notwendig. Sie sollten Ihr Kind aber darauf aufmerksam machen, dass es wichtig ist, sich täglich nach Zecken abzusuchen und bei einem Zeckenbiss sofort den Leitern Bescheid zu geben. Das Sauerland ist kein FSME Gebiet. Falls Sie sich allerdings unsicher sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Kinder- und Jugendarzt.

J

K

Kindeswohlgefährdung:
Das Thema Kindeswohl ist uns sehr wichtig. Alles Leiterinnen und Leiter sind bei uns zu diesem Thema geschult worden. Die genauen Richtlinien und Ausbildungsinhalte sind vom BDKJ vorgeschrieben.

Küchenteam: Jeden Abend besprechen die Leiter den nächsten Tag und bestimmen ein Küchenteam für den nächsten Tag. Diese Leiter sind dann für das Kochen zuständig und kümmern sich hauptsächlich um die „warme“ Mahlzeit. Das Frühstück wird von der Frühstückswache vorbereitet. Das Spülen wird abwechselnd von einem der Kinderzelte übernommen, große Teile (Töpfe, Pfannen) oder gefährliche Teile (sehr scharfe Messer) werden auch von den Leitern übernommen.

Küchenzelt: Hier bereiten wir das Essen vor und lagern die nicht verderblichen Lebensmittel in großen Holzkisten. Verderbliche Lebensmittel lagern wir in einem Gaskühlschrank bzw. sie werden direkt nach dem Einkauf verarbeitet.

Kuchenspenden: Natürlich freuen wir uns alle über Kuchenspenden, die uns den Tag versüßen! Diese können am besten bei den Überfällen mitgegeben werden, oder aber am Gottesdiensttag. Dazu am besten bei der Pfarrleitung frühzeitig nachfragen, wer ein möglicher Ansprechpartner ist, denn die Leiter auf dem Zeltplatz wissen nicht, wann die Überfälle stattfinden!

L

Lagerlieder: Jeden Abend am Feuer, bei der Morgenrunde und auch gerne zwischendurch: wir singen gerne, viel und laut! In unserem Liederbuch sind alle möglichen Lieder zusammengefasst und so kann jeder schnell mit einsteigen.

Letzter Abend: Am letzten Abend wird nochmal richtig gefeiert! Es gibt eine große Party, mit einem leckeren Abendessen, Musik, Programm, Spielen und einem großen Lagerfeuer! Ein toller Abschluss für ein tolles Zeltlager!

M

Materialzelt: Es gibt in diesem Zelt zwei Seiten- eine Kinderseite mit allerlei Spielzeug, Mal- und Bastelsachen und der Verkleidungskiste. Auf der anderen Seite liegen weitere Bastelmaterialien, Gitarren, Werkzeuge, Putzzeug uvm. . Hier haben Kinder nichts zu suchen, denn das ist die Leiterseite.
Im Notfall wird hier auch eine Wäscheleine aufgespannt, auf der dann die nasse Wäsche trocken kann.

MiniMarkt: Die Kinder und Jugendlichen haben jeden Tag in der Mittagspause die Möglichkeiten in unserem MiniMarkt einzukaufen. Dort gibt es verschiedenste Süßigkeiten, Limonade, Postkarten und ab und zu auch noch andere „Extras“.

Morgenrunden: Das „K“ in der KjG ist auch in unserem Zeltlager ein wichtiger Bestandteil. Deshalb gibt es jeden Tag eine 30-60 minütige Morgenrunde. Thematisch geht es dabei nicht nur um die Bibel, Gott oder um christliche Themen, sondern auch ethische oder spirituelle Themen werden behandelt. Dazu gibt es Texte, kleine Spiele, Aktionen oder Lieder.

N

Nachtwache: Damit wir mögliche „Überfälle“ (s. dort) rechtzeitig bemerken, brauchen wir natürlich Nachtwachen. Jede Nacht gibt es drei Schichten. Jeweils 2-3 Kinder und 2 Leiter bewachen in ihrer Schicht den Zeltplatz und erkunden die nähere Umgebung in der Nacht.
Wenn Überfäller entdeckt werden geht es sofort zurück zum Lagerfeuer, um mit der Glocke die anderen Kinder und Leiter zu wecken.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass man selber ohne Taschenlampe viel mehr sieht, da sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnen. Deshalb verzichten wir gerne auf die Taschenlampen bei der Nachtwache.

O

Tag des offenen Zeltes: Meistens im Abstand von 2-3 Jahren bieten wir in unserer Zeltlagerzeit einen Tag des offenen Zeltes an. Dazu laden wir alle anderen Lagerkinder, Leiter, Eltern, Großeltern, Verwandte, Bekannte, Freunde und Ehemalige auf unsere Zeltplatz ein- es gibt viele Spiele, Rundführungen durch unsere Lagerleben und selbstverständlich ein Lagerfeuer mit Gitarrenmusik und Gesang zum Abschluss. Eine tolle Sache, um einmal zu sehen, wo und wie wir im Zeltlager leben :).

P

Post: Gerade im Zeltlager freuen sich viele über einen Brief oder eine Postkarte von der Familie oder Freunden von zu Hause. Wir bitten Sie aber eindringlich, keine Päckchen oder „Süßigkeitenpakete“ zu verschicken. Wir haben genug Süßigkeiten im MiniMarkt (s. dort). Außerdem sind andere Kinder dann vielleicht traurig, weil sie kein Paket bekommen. (Bei Geburtstagskindern machen wir da natürlich eine Ausnahme- allerdings kann hier auch ein kleines Geschenk o.ä. schon vor Reisebeginn bei uns mitgegeben werden).

Q

R

Reisebus: Die Anfahrt ins Sauerland erfolgt mit einem Reisebus der Firma Hausemann&Mager. Die Fahrt dauert ca. 1 ½ Stunden.

S

Schwimmbad: Wenn das Wetter es erlaubt, gehen wir während des Lagers ins nahe gelegene Schwimmbad im Dorf. Dort verbringen wir meistens den ganzen Tag. Zum Mittagsessen nehmen wir Brote, Aufschnitt, Obst oder Nachtisch mit und natürlich genug Getränke.
Zusätzlich zum Bademeister stehen ein oder mehrere Leiter immer mit am Beckenrand und passen auf.

T

Toiletten: Da wir uns mitten in der Natur befinden gibt es keine festen Toiletten, sondern mehrere Dixi-Toiletten. Diese werden täglich von uns gesäubert und desinfiziert. Mädchen und Jungen haben jeweils ein getrenntes Dixi.

Taschengeld: Der Preis für das Zeltlager beinhaltet eigentlich alle Unkosten (inkl. Schwimmbadbesuchen). Allerdings haben die Kinder die Möglichkeit in unserem MiniMarkt (s. dort) einzukaufen. Wir empfehlen ca. 20€ Taschengeld pro Kind. Das Geld bitte mit dem Impfausweis (oder dessen Kopie) und den anderen Unterlagen in einen Briefumschlag packen und bei der Abfahrt den Leitern geben. Damit wollen wir verhindern, dass das Geld im Lager verloren geht.

Tageswanderung: Einmal im Zeltlager geht es auf große Wandertour. In mehreren Kleingruppen die jeweils von 1-2 Leitern betreut werden, wird die nähere Umgebung des Zeltplatzes erkundet. Unterwegs werden Rätsel gelöst und Aufgaben bewältigt. Nach gut der Hälfte der Strecke bauen wir eine Mittagsstation mit Verpflegung zur Stärkung für den letzten Teil der Wanderung auf.

U

Überfälle: Ein oder auch mehrmals kann es passieren, dass wir nachts „Besuch“ von Leitern aus anderen Teams oder ehemaligen Leitern bekommen. Diese versuchen meistens unbemerkt auf den Platz zu kommen. Damit das nicht passieren kann, haben wir unsere Nachtwachen (s. dort), die den Platz bewachen. Die Leiter auf dem Platz wissen nicht, wann diese Überfälle stattfinden (und können deshalb auch keine Auskunft darüber geben).
Jeder Überfall sieht anders aus, doch besteht er meist aus ein paar Spielen die ab und zu auch dem Alter der Teilnehmer angepasste Gruseleffekte beinhalten.
Für Kuchenspenden o.ä., die dem Überfall mitgegeben werden sollen, wenden Sie sich bitte frühzeitig an die Pfarrleitung.

Unterlagen:
Bitte achten Sie darauf, dass die Anmeldungen komplett und vollständig ausgefüllt sind. Vor der Abfahrt geben Sie bitte einen Umschlag mit dem Namen Ihres Kindes versehen und allen notwendigen Unterlagen für uns bei den Leitern ab (meistens gibt es 1-2 zuständige Leiter dafür).
Diese Unterlagen sind: Taschengeld (max. 20€), Impfpass (oder eine Kopie), Krankenversichertenkarte oder Angaben der privaten KV. Außerdem Zahnklammern, Ersatzbrillen, etc.
Falls notwendig: Medikamente und einen Medikamentenplan, wann, welche und wie viele Medikamente genommen werden müssen.

V

Verkleidungen: Verkleidungen spielen fast jeden Tag eine Rolle. Viele Zeltlagertage stehen unter einem bestimmten Motto, die von den Leitern auch eine entsprechende Verkleidung erfordern.

W

Wäscheleine: In unserem Materialzelt wird ggf. eine Wäscheleine gespannt oder es gibt die Möglichkeit, nasse Kleidung bei den Leitern abzugeben und diese im Leiterbereich aufhängen zu lassen.

X

Y

Z

Zelte: Die KjG Hagen Emst hat eine Vielzahl an Zelten und Material. Vor dem ersten Team fahren die Leiter schon auf den Zeltplatz, bringen das Material dorthin und bauen die Zelte auf. Es gibt 5 Kinder- und 5 Leiterschlafzelte. Außerdem das Große Weiße, das Flying Tent, das Küchen-, Material- und Holzzelt.